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FVDZ Freier Verband Deutscher Zahnärzte, LV Bayern

Dickes Ende für Bayerns Zahnärzte Puffertage bis Silvester

01.10.2010 / 09:50. Nur drei Tage nach Ende des zweiten und letzten Akts der bayerischen Körperschaftswahlen, folgt der standespolitische Offenbarungseid der ZZB-KZVBFührung: Die bayerischen Zahnärzten werden ab 11. Oktober bis Silvester mit sogenannten
Puffertagen konfrontiert, an denen der ausbezahlte Punktwert um bis zu 2/3 absinken kann. Betroffen ist unter anderem die AOK Bayern und somit ein großer Teil der gesetzlich versicherten Patienten im Freistaat. Den etwa 8500 bayerische

Kassenzahnärzte drohen ca. 30 Millionen Euro Honorarverlust allein bei der AOK.

Für Dr. Jürgen Welsch, Landesvorsitzender des FVDZ Bayern, hat die KZVB-Führung damit jegliche Legitimation für eine weitere Amtszeit verloren. „Die Folgen für die bayerischen Praxen sind nicht absehbar. Traditionell bringt gerade das letzte Quartal die höchsten Umsätze. Dem Vorstand ist vorzuwerfen, das riesige Budgetloch aus wahltaktischen
Gründe monatelang vertuscht zu haben. Der Schaden für die Kollegenschaft ist dadurch immens,“ empört sich der Landesvorsitzende.

Dabei hatte sich die ZZB-KZVB im Wahlkampf in den offiziellen Publikationen selbst ob ihres moderaten „Verhandlungsgeschicks“ über den grünen Wahlkampfklee gelobt und den ahnungslosen Zahnärzten in besonderem Maße die Reduzierung von „Puffertagen“ als hervorragende Leistung und als „Evolution statt Revolution“ verkauft. Somit ist der
KZVB neben der Verletzung ihrer Neutralitätspflicht auch noch Wählertäuschung vorzuwerfen. Damit hat die ZZB-Adminstration das ohnehin schon wackelige Vertrauen der bayerischen Zahnärzte endgültig verspielt.

Gleichzeitig werden die schlimmsten Befürchtungen des FVDZ, im Wahlkampf noch als vermeintlich unfaire Verunsicherung der bayerischen Kollegenschaft abgetan, bei weitem übertroffen. „Ich bin der Meinung, dass die bayerischen Zahnärzte durch die ZZBPropaganda vorsätzlich getäuscht wurden. Jetzt fehlt nur noch, dass sich der Vorstand 2010 auch noch mit Bonuszahlungen hierfür belohnen lässt,“ kommentiert Dr. Manfred Kinner, stellv. Landesvorsitzender, den Sachverhalt.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FVDZ Freier Verband Deutscher Zahnärzte, LV Bayern.

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