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Der DFB-Pokal: Symbol edler Bremer Handwerkskunst
14.05.2010 / 09:47. An diesem Samstag treten Werder Bremen und Bayern München im Finale um den Pokal des Deutschen Fußball Bundes gegeneinander an. Dem Sieger winkt die handwerkliche Meisterleistung aus Bremen.Sechseinhalb Kilogramm ist er schwer, besteht aus Sterlingsilber, das mit 250 Gramm Feingold feuervergoldet und mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und achtzehn Nephriten besetzt ist: der DFB-Pokal. Wenn morgen Abend die jubelnden Gewinner freudestrahlend den 52 Zentimeter hohen und zwölfeinhalb Pfund schweren „Pott“ in die Höhe recken, entdecken sie dezent eingeprägt in den Fuß der begehrten Trophäe den Schlüssel des Bremer Stadtwappens, denn er stammt vom Bremer Handwerksbetrieb ´Koch & Bergfeld Corpus`. In der Bremer Silberschmiede werden Auszeichnungen wie für die Champions-League entworfen und Repliken für die siegreichen Fußballmeister, Pokalsieger und Formel-1-Fahrer hergestellt. Der Inhaber von ´Koch & Bergfeld Corpus`, Florian Blume, hat sich seinen Traum verwirklicht. Vom Lehrling ist er zum Geschäftsführer aufgestiegen und hat im Jahr 2005 den 1829 gegründeten Handwerksbetrieb übernommen. Weltweit ist sein Unternehmen ein Begriff denn es stellt neben bekannten Sportauszeichnungen, maßstabsgetreue Nachbildungen von Gebäuden, Schiffen, Fahr- und Flugzeugen unter anderem den ´Karlspreis` und die ´Goldene Kamera` her, die auch von Koch & Bergfeld entworfen worden ist.
Der DFB-Pokal wurde 1964 vom Kölner Künstler Wilhelm Nagel entworfen. Die Trophäe ist zwölfeinhalb Pfund schwer und hat ein Fassungsvermögen von acht Litern. 1991 musste die Basis des Pokals um fünf Zentimeter erhöht werden, um Platz für weitere Siegergravuren zu schaffen. Die jetzige Sockelfläche reicht bis zum Jahr 2020.
Sein Schöpfer Wilhelm Nagel ist heute 83jährige und in Wesseling immer noch als Goldschmiedemeister aktiv. Jungen Menschen mit „kreativer Begabung“ empfiehlt er seinen Beruf gern: „Fingerfertigkeit läßt sich erlernen“.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Handwerkskammer Bremen.

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