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Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg
„Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger“
17.09.2010 / 15:54. „In den vergangenen 20 Jahren hat sich eine beachtliche Engagementkultur in Baden-Württemberg entwickelt. Jeder dritte Bürger in Deutschland, aber fast jeder zweite Baden-Württemberger und jede zweite Baden-Württembergerin engagiert sich freiwillig“, sagte der Amtschef im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren am Sonntag (19.9.) in Biberach. Dieses freiwillige Engagement wird 2010 erneut während der bundesweiten Aktionswoche gewürdigt. Unter dem Motto »Engagement macht stark!« organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) vom 17. bis 26. September die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Im Rahmen dieser bundesweiten alljährlichen Aktionswoche wird durch Projekte, Aktionen und Veranstaltungen in ganz Deutschland die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Einsatz der etwa 23 Millionen Freiwilligen in Deutschland gelenkt.Der Amtschef geht erneut von einer starken Beteiligung an dieser Woche aus: „Wir sind bundesweit führend, was die aktive Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger betrifft. Das zeigt sich gerade auch an den zahlreichen Veranstaltungen zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg“. So wurden rund ein Drittel der bundesweit 1.500 Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der Woche 2008 in Baden-Württemberg durchgeführt.
Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ wird der Akzent der diesjährigen Woche auf die Zusammenarbeit von Jung und Alt im Engagement gelegt. Mit der Aktionswoche will das BBE nicht nur die Vielfalt und den Reichtum von Freiwilligenarbeit oder Selbsthilfe in Deutschland sichtbar machen, sondern auch auf die Gestaltung guter Rahmenbedingungen für Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement hinweisen.
„Bürgerschaftliches Engagement prägt entscheidend unser tägliches Leben“, erläuterte Halder. „Nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, werden vom ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement getragen“. Als Beispiele nannte der Amtschef neben den klassischen Ehrenämtern in Justiz und Verwaltung sowie bei den Rettungsdiensten und bei der Feuerwehr den Einsatz für den Vereinssport, die Pflege von Musik und Kultur, die Mitarbeit in Schule und Kindergarten, das Engagement in den Kirchen und den Einsatz für den Erhalt einer intakten Umwelt. „Alle diese für ein gutes Zusammenleben in der Gesellschaft wichtigen Lebensbereiche profitieren vom Einsatz und der Tatkraft engagierter Bürgerinnen und Bürger“, hob Halder hervor. Gerade auch das bürgerschaftliche Engagement in den so wesentlichen Bereichen wie der Gesundheitsfürsorge und der Betreuung pflegebedürftiger Menschen trage ganz entscheidend zur Lebensqualität nicht nur der Betroffenen bei.
Die baden-württembergische Landesregierung unterstütze das bürgerschaftliche Engagement durch aufeinander abgestimmte Instrumente und Maßnahmen, führte der Amtschef weiter aus. Dazu gehören vor allem die Fachberatung von Kommunen und örtlichen Anlaufstellen für Bürgerengagement in enger Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden, die Qualifikation von Bürgermentorinnen und Bürgermentoren sowie die kommunale Vernetzung durch gegenseitige Information anhand einschlägiger Publikationen und Veranstaltungen. Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements genieße im Land einen hohen Stellenwert.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg.

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