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Sächsische Staatskanzlei

Demographische Entwicklung macht Vernetzung der medizinische Versorgung notwendig

05.03.2010 / 10:28. Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß hat heute in Dresden den Ersten Partnerdialog des ostsächsischen Gesundheitsnetzwerks „Carus Consilium Sachsen“ (CCS) eröffnet.

In ihrem Grußwort betonte sie, dass sich die medizinische Versorgung in der Region Ostsachsen mit insgesamt ca. 1,7 Millionen Einwohnern – wie kaum eine andere Region in Deutschland - mit einem deutlichen Bevölkerungsrückgang und überdurchschnittlichen Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung konfrontiert sehe. Bereits heute erschwere der Nachwuchsmangel die flächendeckende Sicherstellung der medizinischen Versorgung.


„Diese Herausforderungen lassen sich nur meistern, wenn es gelingt, die vorhandenen Ressourcen effektiver als bislang einzusetzen. Ein unverzichtbarer Ansatz ist dabei die Vernetzung medizinischer Angebote“, so Gesundheitsministerin Clauß.

Der Freistaat Sachsen wird das Carus Consilium in diesem Jahr bei zwei Projekten mit knapp 100.000 Euro finanziell unterstützen. Eines der beiden Projekte, die Etablierung eines telemedizinischen Tumorkonsils zwischen dem Universitäts-Krebszentrum und dem Krankenhaus Freiberg gGmbH wird dabei Pilotfunktion für ganz Sachsen haben.

Seit April 2008 haben sich über 500 Partner im Carus Consilium Sachsen zusammengeschlossen, um mit innovativen Konzepten Qualität, Verfügbarkeit und Innovation medizinischer Leistungen dauerhaft zu sichern. Mit diesem Konzept beteiligt sich das Carus Consilium Sachsen an dem Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft – Fortschritt durch Forschung und Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Damit verbunden sind je Projekt bis zu zehn Millionen Euro als Fördermittel für einen Zeitraum von vier Jahren.

Weitere Informationen: www.carusconsilium.de

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsische Staatskanzlei.

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