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DAAD-Preis für ukrainischen Studenten Andrey Lesunenko

30.09.2010 / 17:50. Mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wurde der aus der Ukraine stammende Student der Musikpädagogik der Hochschule Lausitz, Andrey Lesunenko, ausgezeichnet.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Günter H. Schulz überreichte ihm den Preis im Rahmen der zentralen Immatrikulationsfeier der HL, die am 24. September 2010 im Staatstheater Cottbus stattfand und würdigte sein hervorragendes Engagement an der Hochschule.


Neben seinen herausragenden Studienleistungen engagiert sich der 29-jährige Preisträger insbesondere im musikalischen Bereich an der Hochschule und darüber hinaus, gestaltet mit seinem faszinierenden Akkordeonspiel zahlreiche Veranstaltungen mit. Wenn er zum Beispiel Aram Chatschaturjans „Säbeltanz“ oder Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ spielt, sagen viele Zuhörer, dass sie eine Gänsehaut bekommen, so bezaubert sind sie von seinem Spiel.

Akkordeon spielt Andrey Lesunenko seit seinem sechsten Lebensjahr. Die Liebe dazu übernahm er vom Vater. Nach dem exzellenten Abschluss der Musikberufsakademie in der ukrainischen Stadt Tschernigov studierte er an der Tschaikowski-Musikakademie in Kiew und dann in Donezk. Er siegte bei ukrainischen Wettbewerben und nahm zwei CDs auf, eine weitere ist in Vorbereitung. An der Hochschule Lausitz in Cottbus, wo er seit zwei Jahren studiert, gilt er als sehr bescheiden, immer hilfsbereit und ist beliebt bei Studierenden und Dozenten. Die Hochschule und ihren Fachbereich Musikpädagogik vertritt er stets würdig. Auch seine Frau Natalia studiert inzwischen hier.

Andrey Lesunenko dankte für die Auszeichnung mit dem DAAD-Preis, die Worte des Präsidenten und das in ihn gesetzte Vertrauen. „Zunächst will ich mich bedanken bei meinen Lehrern vom Fachbereich Musikpädagogik für ihre Geduld mit mir und für das hohe Niveau des Unterrichts“, erklärte er. „Als ich meine Reise nach Deutschland plante, ahnte ich schon, wie sehr die westeuropäische Musik mit der slawischen verbunden ist. Und jetzt kann ich das bestätigen. Die Lehrmethode in unserem Fachbereich, wo die musikalische Theorie sehr stark mit dem praktischen Teil, mit Konzerten, mit dem Staatstheater und dem Theaterorchester verbunden ist, begünstigt mein musikalisches Niveau.“ Nach dem Studienabschluss an der Hochschule Lausitz plant Andrey Lesunenko ein weiteres Aufbaustudium und möchte vielleicht promovieren.

Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Illia Dikariev stellte Andrey Lesunenko nach der Preisverleihung am Akkordeon anhand eines Stückes des Komponisten W. Giridin sein musikalisches Können unter Beweis.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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