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CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen

Christian Möbius: In der Kölner JVA kümmern sich Gynäkologen und Hebammen um das Wohl der werdenden Mütter

28.04.2010 / 14:15.
"Es ist gängige Praxis in NRW, Frauen, die vor der Entbindung stehen, die Haftzeit zu verkürzen oder zu unterbrechen. Das belegen auch die Zahlen, wonach zum Beispiel für Köln von 22 schwangeren Gefangenen nur zwei ihr Kind während der Haft entbunden haben." Das erklärt der Kölner Landtagsabgeordnete Christian Möbius, der Mitglied des Beirats der JVA in Köln ist. Der CDU-Rechtsexperte erinnert daran, dass Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter eine Arbeitsgruppe berufen habe, um Hilfen für Schwangere vor der Entbindung und andere Sondersituationen für weibliche Gefangene im Strafvollzug zu erarbeiten. Diese Arbeitsgruppe hatte Mitte März ihre Arbeit aufgenommen. Möbius: "Priorität hat das Wohl des Kindes. Darüber entscheidet das zuständige Jugendamt. Für das Wohl der werdenden Mutter sorgen in der Kölner JVA Gynäkologen, Hebammen und der Sozialdienst Katholischer Frauen, so wie schwangere Gefangene in allen Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen psycho-sozial betreut werden. So trägt die JVA zu einer konflikt- und angstfreie Geburt bei."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen.

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