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FDP Fraktion im Landtag Brandenburg

CCS-Technologie vorurteilsfrei erforschen und erproben

14.09.2010 / 14:19. Die FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg hat heute ihr Positionspapier zur CCS-Technologie vorgestellt. Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion Gregor Beyer sagte, dass vor einer Entscheidung über die industrielle Anwendung der CCS-Technologie die Forschung und Entwicklung ermöglicht werden muss. „Heute schon ein abschließendes Urteil über die CCS-Technologie zu fällen, wäre nicht seriös – zunächst muss eine vorurteilsfreie Erforschung und Erprobung erfolgen“, sagte Beyer.


„Bei der Entscheidung über mögliche Lagerstätten müssen wir die Belange der betroffenen Regionen im Auge behalten; sowohl das Land Brandenburg als auch die jeweiligen Kommunen sollen ein gesetzlich verankertes Mitspracherecht erhalten“, sagte Beyer. „Die Akzeptanz für einen Speicherort in der jeweiligen Gemeinde ist für uns Bedingung für eine Genehmigung.“

Eine gute Grundlage für die Entwicklung der Technologie ist das CCS-Gesetz des Bundes, welches bis Anfang des kommenden Jahres verabschiedet werden soll. Damit wird Forschung und Entwicklung möglich gemacht, gleichzeitig wird eine mögliche industrielle Anwendung aber zunächst einer sorgfältigen Evaluation unterworfen.

Mit Blick auf die Energiestrategie des Landes Brandenburg sagte Gregor Beyer: „Die CCS-Technologie macht erneut deutlich, dass es einer Implementierung in die Gesamtstrategie des Landes bedarf. Diesbezüglich muss die Energiestrategie des Landes für einen Zeithorizont bis 2050 weiterentwickelt werden.“

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP Fraktion im Landtag Brandenburg.

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