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DEBRIV Bundesverband Braunkohle

CCS-Gesetz ist wichtiger Bestandteil der nationalen Energiestrategie

10.06.2010 / 12:28. Die zügige Verabschiedung des Gesetzes zu Abscheidung, Transport und Einspeicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) ist für Energieversorgung, Klimaschutz und industrielle Produktion in Deutschland von zentraler Bedeutung, erklärt Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski von der Berliner Humboldt-Universität in einem aktuellen Beitrag für die Informationskampagne der deutschen Braunkohlenindustrie auf www.braunkohle-forum.de/126-0-Ohne-CCS-Gesetz-wird-Klimaschutz-schwierig-und-teuer.html


Nach der Entwicklung mehrerer Technologien zur Abscheidung des Klimagases Kohlendioxid aus den Rauchgasen von Kraftwerken und Industriefeuerungen sowie dem erfolgreichen Betrieb von Pilotanlagen steht jetzt der Bau von größeren Demonstrationsanlagen an. Die EU-Kommission will dafür etwa 15 Projekte EU-weit fördern, eine davon soll am brandenburgischen Kraftwerks- und Braunkohlenstandort Jänschwalde errichtet werden. Die Errichtung und der Betrieb eines neuen Kraftwerks mit Kohlendioxid-Abscheidung macht klare gesetzliche Rahmenbebedingungen unabdingbar, fordert Schwintowski. Für das abgeschiedene Kohlendioxid müssen zudem Transportwege und vor allem geeignete Speicher in sicheren und tiefen geologischen Formationen genehmigt und errichtet werden.

Somit, so Schwintowski, warten nicht nur die Kraftwerksbetreiber dringend auf das Gesetz, sondern auch die für Planungen und Genehmigungen zuständigen Bundesländer. Das CCS Gesetz war bereits in der vergangenen Legislaturperiode von der damaligen Bundesregierung vorbereitet, aber nicht mehr verabschiedet worden. Zeitdruck besteht auch, weil die europäische CCS-Richtlinie die Schaffung eines nationalen Rechtsrahmens bis spätestens Mitte 2011 fordert.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.

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