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Staatsministerium Baden-Württemberg

Bundesverdienstkreuz für Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart

30.09.2010 / 15:11. Ministerpräsident Stefan Mappus hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an die Unternehmer Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart überreicht. Die Geschwister stehen an der Spitze des mittelständischen Familienbetriebs der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG und setzen sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige, am Menschen orientierte Unternehmensentwicklung ein. Darüber hinaus sind Kärcher und Zimmermann von Siefart in vielen Bereichen ehrenamtlich aktiv.


"Sie haben als mittelständische Unternehmerfamilie Herausragendes für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg geleistet", sagte der Ministerpräsident am Donnerstag (30. September 2010) im Rahmen eines Empfangs in der Villa Reitzenstein. Insbesondere habe das Unternehmen Arbeitsplätze geschaffen, in die Zukunft investiert und dadurch den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg gestärkt. Darüber hinaus seien die Namen Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart mit zahlreichen ehrenamtlichen Projekten im karitativen, kulturellen und ökologischen Bereich verbunden. Dazu zähle beispielsweise die Unterstützung und Mitarbeit in der Stiftung Familienunternehmen, die Aktivität in der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft und die Förderung der musikalischen Fortbildung junger Menschen in Kooperation mit der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart.

"Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart haben mit nachhaltigem Engagement viel für das Gemeinwohl bewegt", betonte Ministerpräsident Mappus.

Hinter dem Unternehmen Kärcher stehe eine seit 75 Jahren erfolgreiche mittelständische Unternehmerfamilie. Nachdem der Unternehmensgründer Alfred Kärcher zunächst von ihm entworfene und patentierte Heizgeräte produziert habe, sei 1950 mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger der unternehmerische Durchbruch gelungen. Die Firma sei heute der weltweit größte Reinigungsgerätehersteller mit einem hervorragenden Ruf. Johannes Kärcher leite das Unternehmen seit 1980, seit 2001 sei er Verwaltungsratsvorsitzender des Unternehmens. Seine Schwester Susanne Zimmermann von Siefart sei Gesellschafterin und Verwaltungsratsmitglied der Firma. Kennzeichnend für den Erfolg des Unternehmens seien die große Innovationsfreude, die ökologische Verantwortung und das weltweite soziale Engagement. Beispielsweise habe das Unternehmen mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Chile, Pakistan und Haiti geholfen, Not zu lindern.

Der Ministerpräsident lobte vor allem auch das Engagement des Unternehmens für junge Menschen: "Lebenslanges Lernen, Fort- und Weiterbildung - dies ist in Ihrem Haus Bestandteil der Unternehmensphilosophie", sagte Mappus.

Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart seien Unternehmerpersönlichkeiten, die neben ihren unternehmerischen Erfolgen das Wohl der Gemeinschaft und den Einzelnen nicht vergessen würden: "Sie packen dort mit an, wo Hilfe und Unterstützung nötig ist. Sie zeigen gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und sind dadurch Vorbilder für unsere Gesellschaft. Dies verdient unseren höchsten Respekt, Dank und Anerkennung", sagte Ministerpräsident Stefan Mappus in seiner Ansprache.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Staatsministerium Baden-Württemberg.

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