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Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg

Brandenburger AtomkraftgegnerInnen rufen zur Großdemo in Berlin auf!

16.09.2010 / 14:13. Die Brandenburger AtomkraftgegnerInnen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, BUND und dem Potsdamer Anti-Atom-Bündnis rufen zur Teilnahme an der bundesweit organisierten Anti-Atom Demo am kommenden Samstag, 18. September, in Berlin auf. Zusammen mit AtomkraftgegnerInnen aus ganz Deutschland setzen sie ein Zeichen gegen den von Schwarz-Gelb geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die Großdemonstration startet um 12.15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem Hauptbahnhof Berlin. Ab 13.00 Uhr setzt sich der Zug in Richtung Regierungsviertel in Bewegung.


Dazu sagen die Brandenburger AtomkraftgegnerInnen:

„Der Heiße Herbst hat gerade erst begonnen. Die schwarz-gelbe Koalition kann sich auf heftigsten Widerstand gegen ihr Energiekonzept gefasst machen. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will keine Atomkraft mehr. Uraltmeiler gefährden unsere Sicherheit, sie verstopfen mit ihrem Strom die Netze und bremsen den Ausbau zukunftsfähiger Technologien aus. Wir fordern ‚Schluss mit der Atomkraft’ und rufen alle Brandenburgerinnen und Brandenburger zur Teilnahme an der Demo auf“, sagt Benjamin Raschke, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg.

Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer des BUND Brandenburg, ergänzt: „Schwarz Gelb ist vor den Stromkonzernen eingeknickt und diese haben sich mit ihren Profitinteressen durchgesetzt. Eine so schwache Regierung ist in Zeiten des Klimawandels nicht zu gebrauchen."

Barbara Sophie Hohenberg vom Potsdamer Anti-Atom-Bündnis sagt: "Wir müssen endlich aufhören, die nachfolgenden Generationen mit unserem Atommüll zu belasten. Schäden können diese Generationen vor Gericht nicht geltend machen. Das wurde im Streit um das geplante atomare Endlager Schacht Konrad vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden und vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. Da es weltweit kein sicheres Endmüllager gibt, ist es um so wichtiger, jetzt auf die Straße zu gehen und gegen die Laufzeitverlängerung zu protestieren. Wir müssen uns durchsetzen - für unsere Kinder und Enkelkinder."

Klara Geywitz, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende, fügt hinzu: „Es ist ein politisches Unding, was Schwarz-Gelb derzeit treibt. Zuerst geben sie dem Druck der Energieriesen nach und verlängern die Laufzeiten der AKWs, um dann auch noch eine scheinheilige Abgabe zu erheben, die die Konzerne einfach mit der Steuer verrechnen können. Es kann nicht sein, dass man sich über den Willen der Bevölkerung hinwegsetzt und dann auch noch Länder und Kommunen finanziell weiter Richtung Abgrund schiebt. Es gilt, am 18. September in Berlin zu zeigen, dass wir weder längere Laufzeiten für AKWs, noch eine kapitalhörige Regierung wollen!“

Weitere Informationen finden Sie unter http://tiny.cc/t54wt.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg.

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