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Bistum muss ehrenamtliches Engagement erhalten
16.09.2010 / 14:23. „Wir fordern das Bistum Trier auf, die Jugend- und Jugendverbandsarbeit von seinen Sparplänen auszunehmen“, erklärt Magnus Jung, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.Von dem 40-Millionen-Euro-Sparpaket des Bistums Trier seien in erheblicher Weise ehrenamtlich Aktive im Bereich der Jugendarbeit betroffen.
„Ehrenamtliche leisten für unsere Gesellschaft eine wichtige Arbeit. Im kirchlichen Bereich erlernen gerade ehrenamtlich aktive Jugendliche demokratische Spielregeln und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Ehrenämter funktionieren aber nur bei einem Mindestmaß an hauptamtlicher Unterstützung. Das Bistum entzieht dem Ehrenamt durch seine Sparmaßnahmen jedoch zunehmend die Grundlage. Denn bereits kleine Kürzungen haben in diesem Bereich große Auswirkungen“, befürchtet Jung.
Vor allem das Café Exodus in Saarbrücken, die Jugendverbandsarbeit und die kirchlichen Projekte für Studierende sind wichtige Angebote für Jugendliche im Saarland.
„Das Bistum ist aufgefordert, bei seinen Sparbemühungen darauf zu achten, dass kurzfristige Einsparerfolge nicht mittel- und langfristig zu größeren Schäden für die Gesellschaft führen“, so Jung.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: SPD-Landtagsfraktion Saarland.

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