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Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
Bildungspolitik: Inklusion als Sparmodell?
15.03.2010 / 13:43. DIE LINKE-Fraktion hat heute (Anm.: am 15.3.) die Erich-Kästner-Schule in Ortenberg-Konradsdorf besucht (Schule für Lern- und Erziehungshilfe, Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum), um mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern die Ansprüche an ein inklusives Schulsystem zu diskutieren. Dazu erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:"Das Recht auf Regelschulbesuch für Kinder mit Behinderungen gilt seit Ratifizierung der UN-Konvention 2009. Es wird in Hessen jedoch noch nicht realisiert. Gleichzeitig zeichnet sich in anderen Bundesländern ab, dass die UN-Konvention, die hochqualitativen Unterricht für alle Kinder in einem inklusiven Bildungssystem sicherstellen soll, dazu benutzt wird, um mit Hilfe von Kindern mit Behinderungen zu sparen.
Förderschulen zu schließen, die Kinder an Regelschulen zu geben und dann die Gelder dort für inklusiven Unterricht zu kürzen - das wird es mit der LINKEN nicht geben."
Ein inklusives Bildungssystem bedeute: Auflösen von Förderschulen und 'Eine Schule für Alle'. Dies müsse jedoch unter den Vorzeichen spürbarer Verbesserungen, intensiverer Betreuung und kleinerer Klassen im Regelschulsystem erfolgen. Die zurzeit im Förderschulsystem vorhandenen Kapazitäten und gebundenen Gelder müssten vollständig erhalten und in die Regelschulen übergeben werden, so Cárdenas.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag.

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