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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

Bilanz Landesgartenschau Bad Nauheim - LichtKirche war ein beeindruckender geistlicher Ort inmitten der Parklandschaft

29.09.2010 / 14:01. Evangelische Kirchen ziehen positive Bilanz ihres Programms auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim Bad Nauheim, 3. Oktober 2010. Der Beitrag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Nauheim war ein großer Erfolg.


Diese positive Bilanz zogen der Kirchenpräsident der EKHN Dr .Volker Jung und der Bischof der EKKW Dr. Martin Hein gegen Ende der Landesgartenschau am Sonntag, den 3. Oktober 2010. An der Schau, die vom 24. April bis zum 3. Oktober 2010 dauerte, hatten sich die beiden evangelischen Kirchen erstmals mit einem gemeinsamen Programm beteiligt. Dabei sorgten mehr als 2000 Mitwirkende in nahezu 400 Veranstaltungen für Musik, Information, Unterhaltung und Kontemplation. Wöchentlich wechselnde Kooperationspartner aus Dekanaten, der Diakonie und anderen kirchlichen Dienststellen, boten ein breites Spektrum an Glaubensimpulsen, Kulturbeiträgen sowie gesellschaftspolitischen und diakonischen Themen. Im Zentrum stand die LichtKirche, ein eigens für die Landesgartenschau konzipierter spiritueller Erlebnisraum, dessen Außenhaut aus Plexiglas in verschiedenen Farben leuchten und als Projektionsfläche für Videoinstallationen dienen kann. Die LichtKirche war Teil der medialen Gesamtwerbung für die Landesgartenschau und zog dementsprechend viele Menschen an. Die zwei Lichterwochen, bei denen ein farbenfrohen Beleuchtungsprogramm gezeigt wurde, gehörten zu den Höhepunkten der gesamten Schau, die an den 163 Tagen mehr als 500.000 Menschen besuchten.

Bischof Hein: An Orten der Freizeit, Erholung und der Natur ins Gespräch kommen Kirchenpräsident Jung zeigte sich beeindruckt von der LichtKirche, die mobil ist und nun an anderen Orten eingesetzt werden kann. Sie habe sich in die Parklandschaft der Landesgartenschau gut eingefügt und darin einen beeindruckenden geistlichen Ort geschaffen, an dem viele Menschen intensive Glaubensimpulse gefunden hätten. Jung hatte am Eröffnungsgottesdienst mitgewirkt und an der LichtKirche eine Trauung gehalten. Bischof Hein wies darauf hin, dass sich beide Landeskirchen in Hessen als Volkskirchen, also als Kirche für alle verstünden. Deshalb sei es deren Aufgabe, "bewusst an Orte der Freizeit, Erholung, Ruhe und der Natur zu gehen, um dort mit Menschen über Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen". Das Erleben der Natur werfe bei vielen Menschen existenzielle Glaubensfragen auf. Deshalb habe sich die EKKW bereits an vorherigen Hessischen Landesgartenschauen engagiert. Mehr als 90 000 Besucher und bewegende Tagebücher Nach Auskunft von LichtKirchenpfarrerin Anja Schwier besuchten mehr als 90 000 Menschen die LichtKirche. Darunter seien 130 kirchliche Gruppen und weit mehr als 100 städtisch angemeldete Gruppen gewesen. Für sie hatten 50 ehrenamtlich Mitarbeitende in zwei Tageschichten, gelegentlich auch bei abendlichen Sonderveranstaltungen mit viel Freude Dienst getan. Sie standen für Gespräche zur Verfügung und hielten Informationen zur LichtKirche und zu den evangelischen Kirchen in Hessen bereit.

Der Initiator der LichtKirche, der EKHN-Beauftragte für Kommunikationsprojekte Wolfgang H. Weinrich wies auf die ausgelegten Reisetagebücher hin. Darin fänden sich bewegende Texte, die eindrücklich zeigten, wie wichtig "ein kontemplativer und besonders gestalteter Ort für die Menschen" sei. Die positive Resonanz auf Licht und Farben, aber auch auf das Betreuerteam sei sehr groß gewesen. Weitere Informationen bietet www.lichtkirche.de. Einladung an die Redaktionen Am Sonntag, den 3. Oktober, wird das evangelische Programm auf der Landesgartenschau mit einem Gottesdienst beendet. Er beginnt um 12 Uhr auf der Hauptbühne im Goldsteinpark. Daran wirken Kirchenpräsident Jung und die neue Prälatin der EKKW Marita Natt mit.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.

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