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Bayerische Staatskanzlei

Bayern fordert internationales Vorgehen gegen Finanzspekulanten, die Spiel mit Staaten treiben - Europaministerin Müller: „Mit gemeinsamem internationalen Vorgehen klar

27.04.2010 / 13:46.
Für Bayerns Europaministerin Emilia Müller besteht dringender Handlungsbedarf, Finanzspekulanten das Handwerk zu legen, die gegenwärtig auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ihr Spiel mit einzelnen Staaten und ganz Europa treiben. Müller: "Zahlreiche Akteure auf der internationalen Finanz- und Devisenmärkten verschärfen zur Zeit die selbst verschuldete Situation Griechenlands und auch anderer europäischer Staaten mit gnadenloser Spekulation noch weiter. Solche Wetten sind unmoralisch, destruktiv und sprechen jeglicher Verantwortung im Wirtschaftsleben Hohn. Es ist völlig klar, dass Griechenland seine Hausaufgaben selbst machen und seine Wettbewerbsfähigkeit mit einem harten Konsolidierungskurs selbst wieder herstellen muss. Diese Anstrengungen können aber nur dann erfolgreich sein, wenn das Zocken an den Märkten eingeschränkt wird. Die Politik muss dieses Casino endlich schließen." Nach den Worten der Ministerin sind jetzt die EU und die europäischen Regierungen gefordert, mit den internationalen Partnern rasch zu Ergebnissen zu kommen. "Wir können nicht tatenlos zusehen, bis die Spekulanten weiterziehen und die Finanzierungskosten weiterer Staaten in völlig inakzeptable Hähen treiben. Wenn es hierfür nötig ist, die gefährlichsten Finanzinstrumente stärker zu regulieren oder ganz zu untersagen, dann ist jetzt die Zeit zum Handeln."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerische Staatskanzlei.

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