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Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bayerisches Staatsministerium des Innern: Verkehrsfreigabe der Mainbrücke Segnitz

05.09.2010 / 13:32. Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute die neue Mainbrücke Segnitz im Zuge der Staatsstraße 2273 für den Verkehr freigegeben. Eck: "Die neue Brücke überspannt pfeilerfrei die Schifffahrtsrinne des Mains und bietet ausreichend Platz für Fahrzeuge aller Art, Fußgänger und Radfahrer. Mit der Freigabe der neuen Brücke wird sich die Verkehrssituation im umgebenden Straßennetz erheblich verbessern. Als nächstes nehmen wir die Ortsumgehung Segnitz in Angriff. Dann wird auch die beengte Ortsdurchfahrt entlastet." Die Kosten für den Brückenneubau belaufen sich auf mehr als 12 Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat 7,7 Millionen Euro. 4,4 Millionen Euro steuern die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und 130.000 Euro die Gemeinde Segnitz bei.


Die Mainbrücke Segnitz sowie drei weitere unterfränkische Mainbrücken realisiert der Freistaat Bayern als Pilotprojekte im Public-Private-Partnership-Modell (PPP-Modell). Dabei übernimmt der Auftragnehmer neben dem Bau auch die Vorfinanzierung und die bauliche Erhaltung des Projektes. Die Rückzahlung an den Auftragnehmer erfolgt nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme in zehn Jahresraten aus dem Staatshaushalt. Neben der Mainbrücke Segnitz werden die Mainbrücken in Bergrheinfeld (bereits fertig gestellt), Volkach (Fertigstellung 2011) und Klingenberg (Fertigstellung 2013) als PPP-Modelle umgesetzt.

Die Ortsumgehung Segnitz wird im Rahmen des Programms ''Staatsstraßen in gemeindlicher Sonderbaulast'' von der Gemeinde Segnitz realisiert. "Ich freue mich, dass der Freistaat Bayern diese Maßnahme mit einer Finanzspritze von rund einer Million Euro fördern kann", so Eck. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro.

Die alte Mainbrücke Segnitz war aus Altersgründen und wegen mehrerer Schiffsanprallunfälle am ehemaligen Brückenpfeiler in der Fahrrinne stark geschädigt und gewichtsbeschränkt. Der vorhandene Gehweg war sehr schmal. Radfahrer mussten die Fahrbahn benutzen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerisches Staatsministerium des Innern.

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