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Ruhr.2010 GmbH

artscenico präsentiert das zweite Twins-Projekt

21.06.2010 / 15:23. Am 1. Juli 2010 ab 20.00 Uhr feiert das Twins-Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 „hangingaround/ HeimatQuartier“ von artscenico performing arts seine Ausstellungseröffnung auf dem Phönix-Gelände in Dortmund im Rahmen der transindustriale. „Hangingaround/ HeimatQuartier“ läuft vom 1. bis zum 10. Juli 2010. Eröffnet wird das internationale, multimediale, demokratisches Projekt, das von der Fotographie und von Videos ausgeht und sie in Musik, Text und Performance transformiert vom Berliner Musiker Yoyo Röhm und einem großen Gebläse. In den Jahren 2007 und 2008 untersuchte die Künstlervereinigung artscenico die verschiedenen Ausprägungen des Herumhängens in europäischen und außereuropäischen Ländern mit einem multidisziplinären Austellungs- und Performance-Projekt. Ausgehend von Fotografien, die das Herumhängen im öffentlichen Raum zeigen, entstanden Ausstellungen, Texte, Installationen, Musikstücke und Performances. Schnell wurde klar, dass das Herumhängen von Traditionen, persönlichen Motiven, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktoren gleichermaßen geprägt ist und sich, trotz vieler Parallelitäten, von Land zu Land unterscheidet.


SANCTUARY/SCHUTZRAUM

Aus Litauen, Polen, Malta und der Türkei kommen die Partner von artscenico e.V., die in diesen Tagen in Dortmund die Köpfe zur Planung zusammen stecken. Gemeinsam führen sie bis Ende 2011 das Performance-Projekt „SANCTUARY“ durch, das mit Mitteln der EU-Kulturförderung finanziert wird. Bereits zum zweiten Mal nach “hangingaround” konnte die Dortmunder Künstlergruppe die Jury der EU mit einem schlüssigen und innovativen Konzept überzeugen. Insgesamt 108 Projekte werden von der EU mitfinanziert, 6 davon aus Deutschland.

Die Künstler mit Rolf Dennemann an der Spitze realisieren mit den internationalen Partnern in den kommenden 18 Monaten mehrere orts-spezifische Inszenierungen zum Thema „Schutzraum/privates Heiligtum“. Es wird festzustellen sein, ob die Menschen in unterschiedlichen europäischen Ländern ähnliche Orte für Ihren Rückzug von der Hektik der Welt wählen oder ob sich hier geografische und kulturelle Unterschiede niederschlagen. In Dortmund und dem Ruhrgebiet führt artscenico die Erprobung neuer Orte für Performances weiter fort und bleibt seiner Devise treu, dass jeder Ort ein Ort für Kunst ist.

Die erste Performance des Projekts ist bereits in Planung. Anfang Oktober bespielt artscenico e.V. die Häuser des Centrer Carré in Essen-Steele mit der Produktion „Kein Wasser runterschütten“. Das Abschlussprojekt wird wiederum in Dortmund stattfinden.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ruhr.2010 GmbH.

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