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Heinrich-Böll-Stiftung

Argentinien - Kampf gegen Straflosigkeit

23.09.2010 / 13:57. Podiumsdiskussion Datum: Dienstag, 28. September 2010, 18.30 Uhr Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

mit HORACIO VERBITSKY, Journalist und Autor, Präsident der Menschenrechtsorganisation CELS, beratendes Mitglied
der Organisationen Human Rights Watch und Consorcio Internacional de Periodistas de Investigacion DANIEL RAFECAS, Bundesrichter, Ermittlungsrichter in Prozessen gegen ehemalige Militärs RODOLFO YANZON, Rechtsanwalt der Angehörigen

deutscher Folteropfer und Verschwundener in Argentinien, Mitbegründer der Anwaltsorganisation CAOS, die in allen
wichtigen Verfahren Diktaturopfer vertritt PALOMA MONTES ARAYA, Mitarbeiterin von H.I.J.O.S., Organisation der Kinder der Verschwundenen und Getöteten der Militärdiktaturen in Lateinamerika der 70er Jahre, Madrid WOLFGANG KALECK, Generalsekretär des ECCHR, Rechtsanwalt der Angehörigen der Verschwundenen in deutschen Verfahren

Moderation: DR. ESTELA SCHINDLER, Universität Heidelberg

Podiumsdiskussion: Lateinamerika kämpft bis heute mit dem Vermächtnis von Diktaturen und Bürgerkriegen der 70er und 80er Jahre. Auch in Argentinien haben die Angehörigen der 30.000 Verschwundenen der Diktatur der Militärjunta nach dem
großen Junta-Prozess 1985 ein Jahrzehnt lang keine Antwort auf ihren Ruf nach Gerechtigkeit erhalten. Mitte der neunziger Jahre wurde eine zweite Runde von Justizprozessen eröffnet, die bereits zu zahlreichen Verurteilungen geführt hat.

Welche Erwartungen werden mit den strafrechtlichen Prozessen verbunden und können diese allein den gesellschaftlichen Heilungsprozess voran treiben? Sprache: Spanisch-Deutsch mit Simultanübersetzung

Informationen und Kurzbiografien: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=8516&returnurl=/index.html

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Heinrich-Böll-Stiftung.

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