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Landesapothekerkammer Brandenburg
Apotheker: Vielseitige Tätigkeiten mit guten Zukunftsperspektiven
15.06.2010 / 09:40. Jedes Jahr aufs Neue stellen sich Schulabgänger die Frage, welchen Berufsweg sie einschlagen sollen. Egal ob Abitur oder Mittlere Reife, bei der Suche nach einem interessanten Ausbildungs- oder Studiengang ist die Apotheke eine gute Wahl: „Wir bieten vielseitige Tätigkeiten mit sehr guter Zukunftsperspektive“, sagt Monika Harms, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Landesapothekerkammer Brandenburg. Anlässlich des Tags der Apotheke am Donnerstag, 17. Juni, machen die Apotheker auf den derzeitigen und prognostizierten Arbeitskräftebedarf in den öffentlichen Apotheken aufmerksam und werben für den Arbeitsplatz Apotheke.Wer eine berufliche Laufbahn in einer Apotheke anstrebt, kann zwischen drei verschiedenen Berufen wählen: Apotheker, Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA). Für Letztere gibt es derzeit sogar noch freie Ausbildungsplätze. Schülerinnen und Schüler, die Interesse an einem Pharmaziestudium haben, können sich ab 17. Juni im Internet unter www.studier-pharmazie.de informieren.
Die PKA ist für die organisatorischen Details in der Apotheke zuständig. „Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem die Pflege des Warenlagers, die Warenbestellung sowie die Buchführung“, so die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. Zwar dürfen PKA keine Arzneimittel abgeben, doch durch ihre Ausbildung sind sie für die apothekenüblichen Waren, wie Kosmetik und Babynahrung, der kompetente Ansprechpartner. Die Ausbildung zur PKA dauert drei Jahre und verläuft nach dem dualen Prinzip. Neben der Ausbildung in der Apotheke besuchen angehende PKA die Berufsschule. Die Voraussetzung für die Ausbildung ist mindestens der Hauptschulabschluss. Die Berufsschulen in Brandenburg mit PKA-Ausbildung befinden sich in Cottbus und Potsdam.
Als rechte Hand des Apothekers gilt die PTA. „Arzneimittel herstellen, prüfen und zu Gesundheitsfragen und Arzneimitteln beraten – die Aufgaben einer PTA sind vielfältig“, sagt Harms. Wer PTA werden möchte, braucht mindestens die Mittlere Reife. Insgesamt dauert die Ausbildung zweieinhalb Jahre. Zwei davon verbringen die Auszubildenden auf einer staatlich anerkannten Lehranstalt für PTA. Dort stehen Fächer wie Arzneimittelkunde, Botanik oder Chemie auf dem Lehrplan. Im Anschluss an die schulische Ausbildung lernt man den zukünftigen Arbeitsplatz in einem sechsmonatigen Praktikum kennen. In Brandenburg kann man die Ausbildung zur PTA in der Schule für Gesundheitsberufe in Eisenhüttenstadt absolvieren.
Die Verantwortung in der Apotheke trägt der Apotheker. „Dafür muss er ein anspruchsvolles Pharmaziestudium und eine praktische Ausbildung absolvieren“, erklärt Harms. Die Ausbildung dauert in der Regel fünf Jahre. In dieser Zeit eignet er sich ein umfangreiches pharmazeutisches Wissen an, das auch Kenntnisse in Biologie, Physik, Chemie und medizinischen Fächern sowie analytische Fähigkeiten umfasst. Mit dem erfolgreich abgelegten 3. Staatsexamen kann die Approbation als Apotheker beantragt werden. Nur diese berechtigt, eine Apotheke zu eröffnen und zu leiten. Die Patienten berät der Apotheker über die richtige Anwendung der Arzneimittel sowie Arzneimittelwirkungen und mögliche Nebenwirkungen. Zudem achtet er darauf, dass die Arzneimittel regelmäßig kontrolliert und die Rezepturen korrekt hergestellt werden. Apotheker werden auch in Krankenhäusern sowie in der Forschung benötigt.
„Die Apotheke ist ein Arbeitsplatz mit einer guten Zukunftsperspektive“, sagt Monika Harms. „Wer Freude am Umgang mit Menschen hat, gerne Verantwortung übernimmt und Vielseitigkeit schätzt, ist hier genau richtig.“ Junge Menschen, die Interesse an einem der drei Apotheken-Berufe haben, bekommen in vielen Apotheken im Land Brandenburg auch die Möglichkeit, ein Schnupper-Praktikum zu absolvieren.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Landesapothekerkammer Brandenburg.

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