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Staatsministerium Baden-Württemberg

Mappus beteiligt sich an EU-Schulprojekttag im Rahmen der Europawoche

03.05.2010 / 11:18. „Nutzen Sie die Chancen, die Europa Ihnen bietet. Nie hatte eine Generation so viele Möglichkeiten und eine so große Auswahl an Ausbildungs- und Berufsangeboten wie die heutige junge Generation“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus am Montag (3. Mai) beim EU-Schulprojekttag in der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim. Vor mehr als 1.200 Schülern aus Pforzheimer Schulen diskutierte der Ministerpräsident über die Chancen der Europäischen Integration und aktuelle europapolitische Herausforderungen. Der EU-Projekttag ist einer der zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen, die in der bundesweiten Europawoche von 2. bis 10. Mai rund um den Europatag am 9. Mai angeboten werden.


„In der Landesregierung hat die Europapolitik einen hohen Stellenwert und unser Land spielt in Europa eine wichtige Rolle“, betonte Mappus. Wäre Baden-Württemberg ein Nationalstaat, läge er mit rund elf Millionen Einwohnern auf Platz zehn der 27 EU-Mitgliedstaaten. „Baden-Württemberg ist die siebtgrößte Volkswirtschaft in Europa. Unsere Exportwirtschaft erzielt rund 60 Prozent ihres Umsatzes in den Staaten der Europäischen Union. Deshalb ist uns eine starke Partnerschaft in der Europäischen Union besonders wichtig“, sagte Ministerpräsident Mappus. Zusammenhalt, Stabilität und belastbare Bündnisse böten angesichts der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftsentwicklung die einzige Perspektive, den Herausforderungen zu begegnen.
Den Schülerinnen und Schülern riet Mappus, die umfangreichen Ausbildungs- und Berufschancen in Europa zu nutzen. „Unsere Bildungseinrichtungen, die Schulen und Hochschulen des Landes, bereiten Sie optimal auf die internationale Herausforderung vor“, betonte Mappus.

Den rund 1.200 Schülern bot ein „Markt der Möglichkeiten“ Informationen über die Ausbildungs- und Berufswahl. Zu den zahlreichen Trägern zählt die Landeszentrale für politische Bildung, die Agentur für Arbeit und das Europa Zentrum Baden-Württemberg.

Information für die Redaktionen zum Auftakt der Europawoche:
In Baden-Württemberg werden 142 von der EU genehmigte und geförderte COMENIUS-Schulpartnerschaften gepflegt. Vielfach bestehen Austauschbeziehungen gerade mit Frankreich, dem wichtigsten Nachbarland. So können in Baden-Württemberg schon Grundschulkinder im Rahmen eines Schüleraustauschs Zeit in einer französischen Gastfamilie verbringen. Das Land fördert auch die Europafähigkeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Karlsruhe kann das Europa-Lehramt studiert werden mit verpflichtendem Auslandssemester in England oder Frankreich. Mit LEONARDO DA VINCI, dem Aktionsrahmen der Europäischen Union für den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung wurden von 2000 bis 2009 insgesamt rund 4.000 Teilnehmer der beruflichen Erstausbildung sowie rund 1.500 Teilnehmer von Weiterbildungen (Fachkräfte) durch das besondere Mobilitätsprogramm gefördert. An den Universitäten und Hochschulen des Landes werden europäische Studiengänge angeboten. Die Abschlüsse der Hochschulen sind europaweit vergleichbar und gegenseitig anerkannt.


Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Staatsministerium Baden-Württemberg.

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