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Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

250 Jahre Porzellan: Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums zu Besuch in Rauenstein

01.06.2010 / 09:44. Der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums, Jochen Staschewski, ist heute anlässlich des Jubiläums "250 Jahre Thüringer Porzellan" in Rauenstein. Er besucht das Museum Neues Schloss, das mehrere Ausstellungen zum Thema Porzellan zeigt, sowie die FCT Ingenieurkeramik GmbH, die moderne Keramik für die Industrie fertigt. "Auch Thüringen ist die Wiege des Porzellans: Das Jubiläum zeigt die lange und erfolgreiche Geschichte von der Porzellanmanufaktur bis zur keramischen Industrie, auf die Thüringen stolz sein kann", so der Staatssekretär.


"Rauenstein verkörpert die ganze Bandbreite der Keramik - das Museum zeigt die Anfänge der Porzellanbranche in Thüringen, die Firmengruppe FCT steht für die moderne Industriekeramik", sagt Staschewski bei seinem Besuch in Rauenstein. Thüringen habe eine beeindruckende Porzellan-Geschichte, die von der Rauensteiner Porzellanfabrik mit geprägt wurde, und die heute im Museum Neues Schloss ausgestellt wird. Bereits im 18. Jahrhundert habe sich Thüringen zum Zentrum der Porzellanproduktion in Europa entwickelt. Und bis heute habe Thüringer Porzellan unter Sammlern und Branchenkennern einen Namen. "Die Veranstaltungen und Ausstellungen rund um das 250-jährige Jubiläum zeigen, dass die Thüringer Porzellan-Branche einmal sehr bedeutend war", so der Staatssekretär. Diese Branche mit hunderten Manufakturen habe die Industrieentwicklung in Thüringen mit angeschoben.

Heute würden Unternehmen wie die FCT Ingenieurkeramik GmbH für die moderne Keramik stehen, die u.a. über Produktionsanlagen für Hochleistungskeramik verfügen und Produkte wie Kameragehäuse, Steigrohre usw. herstellen. Das 1996 gegründete Unternehmen sei außerdem in Forschungsverbünden verankert, da es einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung lege. "Ein modernes Unternehmen wie die FCT Ingenieurskeramik trägt zur Weiterentwicklung der Keramikbranche bei und gibt einer Region Auftrieb", so Staschewski nach seiner Besichtigung. Die Porzellan- und Keramikbranche mache einmal mehr deutlich, dass Thüringen beides hat: Traditionelles Handwerk und moderne Industrieproduktion.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie.

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