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Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

14 Thüringer Projekte für "Innovationsallianz Photovoltaik"

24.09.2010 / 17:54. Die Thüringer Solarbranche bewirbt sich mit 14 Projekten um Fördergelder der "Innovationsallianz Photovoltaik". Mit dem Förderprogramm unterstützt die Bundesregierung Forschungsaktivitäten im Bereich der Solartechnologie bis 2014 mit 100 Millionen Euro. "Die Innovationsallianz kann dazu beitragen, Wettbewerbsfähigkeit und Technologievorsprung der deutschen Solarbranche zu verbessern", sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Thüringen habe die Voraussetzungen geschaffen, um von den zur Verfügung stehenden Forschungsgeldern zu profitieren. "Jetzt ist der Bund am Zug, die Mittel zügig zu bewilligen."


Die 14 Projekte werden von insgesamt elf Institutionen der Thüringer Solarbranche getragen, darunter die Unternehmen Bosch Solar, Schott Solar, Jenoptik, PV Crystalox Solar, das Kompetenzzentrum für Hochtechnologie und Solarwirtschaft in Erfurt sowie verschiedene Forschungseinrichtungen in Erfurt, Jena und Ilmenau.

Die Projekte sind überwiegend der Industrieforschung zuzuordnen, zwei Projekte dienen der Nachwuchsförderung, hinzu kommt ein Projekt der Grundlagenforschung.

- Durch die industriellen Forschungsprojekte soll u.a. der Wirkungsgrad von Solarzellen erhöht, Kostensenkungen in der Produktion erreicht und neue Technologien zur Kristallzüchtung, Waferfertigung und Modulfertigung entwickelt werden.

- Die beiden Projekte der Nachwuchsförderung - "Aufbau eines Anwendungszentrums zur virtuellen Fabriksimulation in der Solarindustrie" und "Aufbau eines VR-basierten mehrsprachigen Trainingszentrums für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Solarwirtschaft" - werden vom Kompetenzzentrum für Hochtechnologie und Solarwirtschaft getragen.

- Eines der umfangreichsten Projekt soll ein neues Thüringer Kompetenzfeld "Heterostrukturen in der Silizium-Photovoltaik" für die Industrie aufgebaut werden. Dabei geht es um die Grundlagenforschung zu Solarzellen, bei denen herkömmliche kristalline mit Dünnschichttechnologien kombiniert werden, um damit Wirkungsgrade in bisher noch nicht erreichter Höhe zu erzielen. Allein für dieses Vorhaben haben die Projektpartner - das CiS Institut für Mikrosensorik Erfurt, das IPHT Jena, die FSU Jena, die TU Ilmenau, die FH Jena - 7,5 Millionen Euro Forschungsförderung für einen Zeitraum von drei Jahren beantragt.

Die Einreichefrist für die Projektskizzen endet am 30. September. Die Auswahl der förderfähigen Projekte treffen Bundesforschungs- und Bundesumweltministerium, die jeweils 50 Millionen Euro für die "Innovationsallianz Photovoltaik" zur Verfügung stellen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie.

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